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Julia Gasch

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Das BOHE M E- Kernprogramm

BOHE M E- bietet durch  verschiedene Module einen aufeinander aufbauenden Berufsorientierungsprozess.

Angefangen bei der sogenannten „Kompetenzerkundung I“: Anhand eines Interessenfragebogens werden die eigenen Interessen und Fähigkeiten vor Augen geführt und als Grundlage für den weiteren Verlauf des Berufsorientierungsprozesses genutzt.
Das „Persönlichkeits- und Benimmtraining“ bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die ersten Tage im Betrieb vor und bietet wichtige Hilfestellung, um die Unsicherheit in Bezug auf die ersten Betriebsbesuche zu minimieren.

Diese Betriebsbesuche sind Hauptbestandteil der „Betriebspraxistage (BPT)“. An drei Tagen durchlaufen die Schülerinnen und Schüler  drei unterschiedliche Betriebe in drei unterschiedlichen Bereichen. Sie lernen auf diese Weise die Betriebslandschaft sowie die einzelnen Berufsbereiche „Gewerblich/Technisch“, „Kaufmännisch/Verwaltend“ und „Gesundheit/Soziales“ kennen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit die betriebliche Realität kennenzulernen sowie erste Kontakte zu regionalen Betrieben aufzunehmen
Es folgt ein einwöchiger „Berufseignungstest (BEREIT)“ bei dem Übungen und Tests durchgeführt werden. Dieser ist kompetenzbasierend aufgebaut und wird in Gruppen mit einer Maximalgröße von 14 Schülerinnen und Schülern von zwei Teamern betreut. Es folgt ein Abschlussgespräch sowie die Erstellung eines Eignungsprofils. Bei diesem Abschlussgespräch sind auch die Erziehungsverantwortlichen der Jugendlichen herzlich willkommen.

Darüber hinaus können einzelne Berufe oder Berufsbereiche in einer „Onlinerecherche“ mit den Beratungsfachkräften der Bundesagentur für Arbeit näher beleuchtet werden. Im Modul „Kompetenzerkundung II“, wird der Interessefragebogen unter Bezugnahme der gewonnenen Erfahrung wiederholt.

Der Besuch der Ausbildungsmesse dient der weiteren Verknüpfung der Jugendlichen mit den regionalen  Unternehmen und zeigt auf, welche Auswahlvielfalt zur Verfügung steht. Um die Jugendlichen auf den Bewerbungsprozess vorzubereiten, werden abschließend  „Eignungstests“ geübt sowie „Bewerbungstrainings“ durchgeführt.

BOHE M E versteht sich als lernendes und erweiterbares Projekt. Evaluationen sowie der ständige Erfahrungsaustausch mit Schulen, Unternehmen, Kammern und Verbänden sowie mit der Agentur für Arbeit- und dem Landkreis Helmstedt gelten als Schlüssel zum Erfolg.

BOHE M E in Zahlen

  • Im Pilotjahr 2014/15 konnten rund 350 Schülerinnen und Schüler im Landkreis Helmstedt erreicht werden (Tendenz steigend)
  • Im Rahmen der Betriebspraxistage boten insgesamt 65 Betriebe Orientierungspraktika an